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Der Dienstgrad '''Hauptmann''' ist in der Bundeswehr, dem Bundesheer, der Schweizer Armee und anderen gegenwärtigen sowie früheren Streitkräften, ein Offiziersdienstgrad. In Österreich wird der Dienstgrad Hauptmann auch für Verwendungen in der österreichischen Bundespolizei und Justizwache genutzt und war auch ein Dienstgrad der Feuerwehr. In vielen weiteren Streitkräften und zivilen Organisationen finden sich vergleichbare Dienstgrade und Dienststellungen.

Begriff und Geschichte

In den Heerhaufen des ausgehenden Mittelalters und der frühen Neuzeit war der Feldhauptmann ganz allgemein der Anführer (das Haupt), der entweder von den Männern des Verbandes gewählt wurde oder aber als Militärunternehmer die Truppe selber aufgestellt hatte. Die Größe des Verbandes konnte stark variieren. Die Hauptleute wurden auf Latein ''capitaneus'' (?Anführer?, abgeleitet von ''caput'', ?Haupt?) genannt, wovon die noch heute im romanischen, slawischen und angelsächsischen Sprachraum bei den Landstreitkräften gebräuchliche Dienstgradbezeichnung ''Kapitän'' herrührt.

Im 17. und 18.?Jahrhundert wurde die Verwendung der französischen Bezeichnung ''Capitaine'' auch im deutschen Sprachraum gebräuchlich, da die französische Sprache zu dieser Zeit Verkehrssprache in militärischen Kreisen Europas war und das französische Heerwesen hohes Ansehen genoss.

Als ''Stabskapitän'' bezeichnete man in den damaligen Armeen einen Offizier, der sich im Rahmen der Kompaniewirtschaft keine eigene Kompanie leisten konnte und darum als Stellvertreter eines Kompanieinhabers fungierte. Gewöhnlich wurden die Kompanien der drei Stabsoffiziere eines Regiments (Major, Oberstleutnant, Oberst), die durch andere Aufgaben von der unmittelbaren Führung ihrer Kompanie abgehalten waren, von solchen Stabskapitänen kommandiert. Sie rangierten vor den Leutnants, jedoch hinter den ?wirklichen? Hauptleuten und bezogen auch weniger Sold als diese. Daraus entwickelte sich die bei einigen deutschen Armeen (z.?B. in Bayern) noch im 19.?Jahrhundert gebräuchliche Abstufung zweier Hauptmannsdienstgrade (z.?B. Hauptleute/Kapitäne ?1. und 2. Classe?). Mit der Wiedereinführung des Dienstgrads Stabshauptmann 1993 in Deutschland wurde diese Zweiteilung des Hauptmannsranges wiederbelebt.

Bundeswehr

{{Infobox Dienstgrad Bundeswehr
| Name = Hauptmann
| Bild =
| Beschreibung = für Luftwaffenuniformträger.</ref>
| Dienstgradgruppe = Hauptleute<ref name="SG"></ref>
| NATO = OF-2<ref name="STANAG"></ref>
| Dienstgrad H/L = Hauptmann
| Dienstgrad M = Kapitänleutnant<ref name="BPräsUnifAnO"></ref>
| Abkürzung = Hptm (H)<ref name="Abkrz"></ref>
| Besoldung = A 11-12 nach BBesO<ref name="BBesO"></ref>
}}

Der Dienstgrad Hauptmann wurde durch den Bundespräsidenten mit der Anordnung des Bundespräsidenten über die Dienstgradbezeichnungen und die Uniform der Soldaten<ref name="BPräsUnifAnO" /> auf Grundlage des Soldatengesetzes festgesetzt.

Befehlsgewalt und Dienststellungen

In der Bundeswehr ist der Hauptmann ein Offiziersdienstgrad,<ref name="BPräsUnifAnO" /> der gemäß der Zentralen Dienstvorschrift (ZDv) A-1420/24 ?Dienstgrade und Dienstgradgruppen? zur Dienstgradgruppe der Hauptleute zählt. Aufgrund der Zugehörigkeit zur Dienstgradgruppe der Hauptleute können Soldaten im Dienstgrad Hauptmann auf Grundlage des §?4 (?Vorgesetztenverhältnis auf Grund des Dienstgrades?) der Vorgesetztenverordnung innerhalb der dort gesetzten Grenzen Soldaten der Dienstgradgruppen Mannschaften, Unteroffizieren ohne und mit Portepee und Leutnanten Befehle erteilen.<ref name="SGA12"></ref>

Hauptleute in den Laufbahnen des Truppendienstes werden in der Truppe häufig als militärische Führer in den Verbänden ihrer Truppengattung eingesetzt.<ref group="A">Leutnante und Hauptleute werden daher auch als Truppenoffiziere bezeichnet, solange sie keine für Stabsoffiziere vorgesehenen Posten in Stabsabteilungen ?fern der Truppe? übernehmen.</ref> Typisch ist die Verwendung Kompaniechef,<ref group="A">Die althergebrachte Verwendung als Kompaniechef ist seit 2013 in der Regel nicht mehr in der Offizierslaufbahn vorgesehen und wird daher zukünftig möglicherweise sehr selten sein, vgl. </ref>

Ernennung, Besoldung und Altersgrenze

Maßgebliche gesetzliche Grundlagen für die Ernennung zum Hauptmann trifft die Soldatenlaufbahnverordnung (SLV) und ergänzend die Zentrale Dienstvorschrift (ZDv) A-1420/7. Zum Dienstgrad Hauptmann können Soldaten auf Zeit, Berufssoldaten und beorderte Reservisten ernannt werden. Voraussetzung ist die Zugehörigkeit zur Laufbahngruppe der Offiziere. Der Dienstgrad kann frühestens fünfeinhalb Jahre (für Fliegendes Personal, Personal das im KSK für besondere Einsätze verwendet wird und Kampfschwimmer nach fünf Jahren) nach Ernennung zum Leutnant erreicht werden. War der Einstellungsdienstgrad Oberleutnant so kann die Beförderung nach viereinhalb Jahren im Dienstgrad Oberleutnant erfolgen. Eine Einstellung mit dem Dienstgrad Hauptmann ist mit einer der Verwendung entsprechenden Qualifikation ebenfalls möglich.<ref group="A">Voraussetzung ist für die meisten Laufbahnen ein für die geplante Verwendung dienlicher Hochschulabschluss und eine mindestens zweijährige Berufspraxis. Für Militärmusikoffizieranwärter wird das Kapellmeisterexamen oder eine gleichwertige Hochschulprüfung gefordert.</ref> Voraussetzung für die Beförderung von Militärmusikoffizieranwärtern zum Hauptmann ist das Kapellmeisterexamen.<ref name="SLV">)</ref>

Ein Hauptmann wird nach der Bundesbesoldungsordnung (BBesO) mit A 11 oder A12 besoldet (A 12 auf entsprechend dotierten Dienstposten, z.?B. als Kompaniechef).<ref name="BBesO" />

Als besondere Altersgrenze für Soldaten im Dienstgrad Hauptmann wurde die Vollendung des 56. Lebensjahres festgesetzt.

Dienstgradabzeichen

{{Mehrere Bilder
| Kopfzeile = Aufschiebeschlaufen für Feldanzug
| unten = 1
| Bild1 = HA OS5 43 Hauptmann PzGren.svg
| Breite1 = 70
| Untertitel1 = Heer
| Fußzeile = Uniformträgerbereich<ref group="A" name="Verkürzt">Aus Platzgründen verkürzte Bilduntertitel. Gemeint sind jeweils Heeresuniformträger und Luftwaffenuniformträger. Die neben der Aufschiebeschlaufe für Heeresuniformträger abgebildete jägergrüne Flachlitze deutet auf einen Soldaten der Panzergrenadiertruppe, der Infanterie oder der Spezialkräfte hin. Neben den hier auf den Schulterklappen aufgeschoben abgebildeten Aufschiebeschlaufen für die Feldbluse im fünffarbigen Flecktarnmuster gibt es noch etliche weitere Dienstgradabzeichentypen, die im Artikel ??Dienstgradabzeichen der Bundeswehr? ausführlicher dargestellt werden.</ref><ref name="ZDV2008" />
| Bild2 = LA OS5 43 Hauptmann.svg
| Breite2 = 74
| Untertitel2 = Luftwaffe
}}

Das Dienstgradabzeichen für Hauptleute zeigt drei Sterne als Schulterabzeichen.<ref name="BPräsUnifAnO" /><ref name="ZDV2008" />

Äquivalente, nach- und übergeordnete Dienstgrade

Den Dienstgrad Hauptmann führen nur Heeres- und Luftwaffenuniformträger. Marineuniformträger (außer Sanitätsoffiziere) derselben Rangstufe führen den Dienstgrad Kapitänleutnant. Die ranggleichen Sanitätsoffizierdienstgrade sind die nach Approbationsrichtung unterschiedlich lautenden Dienstgrade Stabsarzt, Stabsapotheker und Stabsveterinär.<ref name="BPräsUnifAnO" /> In den Streitkräften der NATO ist der Hauptmann zu allen Dienstgraden mit dem NATO-Rangcode OF-2 äquivalent.<ref name="STANAG" />

Der Hauptmann ist gemäß ZDv A-1420/7 eine Rangstufe über dem rangniedrigeren Oberleutnant bzw. Oberleutnant zur See und unter dem ranghöheren Stabshauptmann bzw. Stabskapitänleutnant eingeordnet (erste Dienstgradbezeichnung jeweils für Heeres- und Luftwaffenuniformträger; zweite Dienstgradbezeichnung für Marineuniformträger).<ref name="A-1420/7" /> Dagegen ist in der nach der Soldatenlaufbahnverordnung und ZDv A-1420/7 regelmäßig zu durchlaufenden Beförderungsreihenfolge der dem Hauptmann für Militärmusikoffiziere vorangehende Dienstgrad in der Regel der Leutnant und der für alle Hauptleute (außer für Offizier des militärfachlichen Dienstes)<ref group="A">Nur Offiziere des militärfachlichen Dienstes werden zum Stabshauptmann bzw. Stabskapitänleutnant ernannt (erste Dienstgradbezeichnung für Heeres- und Luftwaffenuniformträger; zweite Dienstgradbezeichnung für Marineuniformträger)</ref> nachfolgende Dienstgrad der Major.<ref name="SLV" /><ref name="A-1420/7" />

Verwendung als Sammelbezeichnung

Die Dienstgrade Hauptmann, Kapitänleutnant, Stabsarzt, Stabsapotheker, Stabskapitänleutnant und Stabshauptmann bilden gemäß ZDv 14/5 die als Hauptleute bezeichnete Dienstgradgruppe.<ref name="SGA12" /> Folglich ist ?Hauptleute? eine offizielle Sammelbezeichnung für diese Dienstgrade. Manchmal bezeichnet ?Hauptleute? je nach Kontext auch nur mehrere Soldaten im Dienstgrad Hauptmann. Selten bezeichnet ?Hauptleute? informell in Abgrenzung zu den inhomogen bezeichneten anderen Dienstgraden der Dienstgradgruppe nur die ähnlichlautenden Dienstgrade Hauptmann und Stabshauptmann. Die nach Duden mögliche, aber auch im zivilen Sprachgebrauch seltene, Pluralform ?Hauptmänner? wird im militärischen Sprachgebrauch der Bundeswehr selten gebraucht und auch dann meist nur für mehrere Soldaten im Dienstgrad Hauptmann und nicht für die offiziell anderslautende Dienstgradgruppe.

Bundesheer und Wachkörper

{{Infobox Dienstgrad Bundeswehr
| Name = Österreichisches Bundesheer

? Hauptmann ?
| Bild =
| Beschreibung = Anzug 75 / 03 | Rockkragen | Tellerkappe
| Dienstgradgruppe = Offiziere
| NATO = OF-2
| Dienstgrad H/L = Hauptmann
| Dienstgrad M = keiner
| Abkürzung = Hptm
| Besoldung = ?
}}

Auch bei der österreichischen Polizei und dem Bundesheer gibt es den Dienstgrad Hauptmann als Verwendungsbezeichnung. Der Träger des Dienstgrades Hauptmann hält in der Regel die Funktion eines Kompanie-Kommandanten oder eines Mitglieds des Stabes eines kleinen oder großen Verbandes (Bataillon oder Regiment). Akademiker des gehobenen Dienstes im Auslandseinsatz auch ohne Offiziersausbildung erhalten in der Regel ebenfalls die Verwendungsbezeichnung Hauptmann. In Österreich bestand der Dienstgrad Rittmeister, der in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg nicht erneut auflebte, noch bis 1978 fort.

Außerdem wird die Bezeichnung Hauptmann für Beamte des Wachkörpers Bundespolizei und der Justizwache verwendet, die nach militärischem Muster organisiert sind. Die Führung des Dienstgrades ist, wie bei allen Dienstgraden der Exekutive, in weiblicher Form möglich.

Bei den Freiwilligen Feuerwehren hatten bis zur Verwendung der heutigen Dienstgrade die Kommandanten einer Feuerwehr den Dienstgrad eines Hauptmannes. Beim Roten Kreuz entspricht der Hauptmann dem Kolonnenkommandanten (KK).

Schweizer Armee

{{Infobox Dienstgrad Bundeswehr
| Name = Schweizer Armee
? Hauptmann ?
| Bild =
| Beschreibung = Gradabzeichen
Achselschlaufe
| Dienstgradgruppe = Hauptleute
| NATO = OF-2
| Dienstgrad H/L = Hauptmann
| Dienstgrad M = keiner
| Abkürzung = Hptm
| Besoldung = 16.--
}}

In der Schweizer Armee ist ein Hauptmann (frz. ''capitaine'', ital. ''capitano'') entweder in der Funktion eines Kompaniekommandanten oder in einer Stabsfunktion eingesetzt (ab Stufe Bataillon und höher). In Auslandeinsätzen entspricht er dem NATO-Rangcode OF-2. Der Armeeseelsorger trägt auch den Grad eines Hauptmanns. Das Dienstgradabzeichen zeigt drei schmale Streifen.

Brasilianische Streitkräfte

{| style="width:30%; text-align:center;" class="float-right"
|-
|
|
|
|-
| Capitão39Heer
| Capitão40Luftwaffe
| Capitão Tenente41Marine
|}

In Brasilien entspricht der Dienstgrad ?Capitão? dem Rang des ''Hauptmanns'' in Heer und Luftwaffe.

Dieser Rang steht über dem ''Primeiro Tenente'' ().

In der Marine ist das Äquivalent der ''Capitão Tenente'' ().

Dieser Rang steht über dem ''Primeiro Tenente'' (deutsch: ).

Streitkräfte und Polizei der Vereinigten Staaten

In der ''US Army'' ist das Äquivalent des ?Hauptmanns? der ''Captain''. Er hat den NATO-Rangcode OF-2. Dieser ist nicht mit dem maritimen ''Captain'' (Kapitän zur See) der ''US Navy'' zu verwechseln, dessen Äquivalent der ''Colonel'' (Oberst) darstellt. Der entsprechende Dienstgrad bei der ''US Navy'' ist der ''Lieutenant''.

In den USA ist bei den ''Police Departments'' (nicht bei den ''Sheriff?s Departments'') ein ''Captain'' oder auch ein höherer Dienstgrad der Revierleiter. Captains können aber in der amerikanischen Polizeistruktur auch hochrangige Ermittler z.?B. in der Internal Affairs Division sein.

Britische Streitkräfte und Polizei

In der ''British Army'' ist das Äquivalent des ?Hauptmanns? der ''Captain''. Er hat den NATO-Rangcode OF-2. Dieser ist nicht mit dem maritimen ''Captain'' (Kapitän zur See) der ''Royal Navy'' oder dem ''Group Captain'' der Royal Air Force zu verwechseln, deren Army-Äquivalent der ''Colonel'' (Oberst) darstellt.

Der entsprechende Dienstgrad bei der ''Royal Air Force'' ist der ''Flight Lieutenant''.

Bei der englischen Polizei werden Revierleiter oder vergleichbare Führungsränge der Kriminalpolizei häufig ebenfalls als ?Captain? bezeichnet. Dieser Rang ist in etwa mit einem deutschen Polizei-/Kriminalhauptkommissar oder einem Ersten Polizei-/Kriminalhauptkommissar vergleichbar.

Sonstige aktuelle Streitkräfte

Die Schweizergarde kennt den Rang des Hauptmanns durch ihre enge Verbundenheit zur Schweizer Armee ebenfalls.

Mehrheitlich lautet die einem deutschen ?Hauptmann? entsprechende Dienstgradbezeichnung auch in anderen Sprachen wie im Englischen ?Kapitän?, z.?B.: frz. ''Capitaine'', span. ''Capitán'', ital. ''Capitano'', port. ''Capitão'', ndl. ''Kapitein'', dän. ''Kaptajn'', schwed. ''Kapten'', norw. ''Kaptein'', finn. ''Kapteeni'', russ. und poln. ''Kapitan (???????)''.

In der türkischen Armee heißt der entsprechende Dienstgrad traditionell ''Yüzba??'', eine Bezeichnung, die übersetzt so viel wie ?Herr von Hundert? oder ?Hundertschaftsführer? (analog dem römischen ''Centurio'') bedeutet und dem deutschen Lesepublikum in der eindeutschenden Schreibweise Jüsbaschi aus verschiedenen Büchern Karl Mays bekannt ist.

Nationale Volksarmee

In Anlehnung an die sowjetischen Streitkräfte und die anderen Streitkräfte des Warschauer Pakts war in den Bewaffneten Organen der DDR der Rang eines Unterleutnants vorgesehen, dessen Dienstgradabzeichen mit einem Rangstern dem des Oberleutnants in den älteren deutschen Streitkräften entsprach. Der Hauptmann war wie in anderen Armeen der dem Oberleutnant folgende nächsthöhere Offiziersrang, allerdings wurden im Unterschied zu den NATO-Streitkräften vier Offizierssterne auf seinem Schulterstück aufgebracht. Die Anordnung der Sterne entsprach der des heutigen Stabshauptmanns der Bundeswehr. In der Volksmarine war die zum Hauptmann äquivalente Rangbezeichnung Kapitänleutnant. Für Offiziere der NVA betrug die Regelstehzeit für die Beförderung vom ''Oberleutnant/Oberleutnant zur See'' (OF1) zum Hauptmann/Kapitänleutnant (OF2) vier Jahre.

Reichsheer, Reichswehr und Wehrmacht

In Reichsheer, Reichswehr und Wehrmacht war der Hauptmann ein eigenständiger Offiziersrang der Dienstgradgruppe der Hauptleute. Das Äquivalent bei der Kavallerie und bei bespannten Truppenteilen (z.?B. Artillerie) war der Rittmeister. Im NS-Ranggefüge entsprach dieser Dienstgrad dem Kapitänleutnant der Kriegsmarine beziehungsweise dem SS-Hauptsturmführer oder SA-Hauptsturmführer.

{{Dienstgrad
|lower=Oberleutnant
|group=
Hauptmann
|higher=Major
}}

Anmerkungen

<references group="A" />

Weblinks

Einzelnachweise